Pressemitteilungen

28.02.2017
Gesund fasten

Quelle: ABDA

Tipps aus der Apotheke

Hannover, 28. Februar 2017 – Nach der Faschingszeit ist Fastenzeit! Viele Menschen nutzen die Fastentage bis Ostern, um bewusst auf Genussmittel oder zeitweise sogar ganz auf die Nahrungsaufnahme zu verzichten. Der Verzicht zum Beispiel auf Süßigkeiten, Alkohol und Zigaretten ist für den Körper zweifelsohne gesund. Einige lassen auch gänzlich die Nahrungszufuhr weg und machen eine klassische Heilfastenkur. Grundsätzlich dürfen alle gesunden Menschen selbstständig für eine Woche fasten. Wer sich unsicher ist oder zum ersten Mal eine Heilfastenkur machen möchte, der sollte den Hausarzt aufsuchen und von ihm Herz und Kreislauf kontrollieren lassen. Wenn der Arzt grünes Licht gegeben hat, kann mit dem Fasten begonnen werden. Es gibt aber auch Ausnahmen. „Bestimmte Personengruppen sollten gänzlich auf eine Fastenkur verzichten“, sagt Ina Bartels, Inhaberin der Johannes-Apotheke in Hannover. „Dazu gehören Kinder, Schwangere, stillende Frauen oder auch chronisch kranke Menschen wie zum Beispiel Diabetiker.“

Das Heilfasten beginnt mit einem Entlastungstag. Körperlich sowie auch geistig wird sich auf das kommende Fasten vorbereitet. Vorrangig sollte nur leichte Kost eingenommen werden wie Obst und Gemüse. Auf Genussmittel wie Kaffee, Alkohol oder Süßigkeiten wird verzichtet. Der erste Tag des Fastens beginnt zunächst mit einer Darmentleerung, zum Beispiel mit Hilfe von Glaubersalz. Danach werden nur noch Flüssigkeiten aufgenommen. Besonders eignen sich stilles Wasser, Früchte- oder Kräutertees und Obst- und Gemüsesäfte. Eine gute Unterstützung der Fastenkur sind Zeit, Ruhe und Bewegung wie zum Beispiel Spaziergänge. Der Zeitraum einer Fastenkur beträgt in der Regel fünf Tage, dieser Zeitraum kann jedoch individuell verlängert werden.

Nach dem Ende der Fastentage darf wieder langsam mit dem Essen begonnen werden. „Auf keinen Fall sollte nach einer Fastenkur sofort wieder normal gegessen werden. Optimal sind zwei Aufbautage, an denen nur leichte Kost wie zum Beispiel Obst, eine Suppe oder gekochtes Gemüse gegessen wird. Der Körper ist sonst schnell überfordert, denn es dauert etwa drei bis vier Tage, bis die Verdauung vollständig wieder in Gang gekommen ist“, erläutert Ina Bartels, Vorsitzende des Bezirks Hannover-Stadt beim Landesapothekerverband Niedersachsen e.V.

Und ein Tipp für alle, die etwas für sich tun möchten, ohne gleich eine vollständige Fastenkur zu machen: Einfach einmal einen Monat auf etwas verzichten zum Beispiel auf Alkohol, Zigaretten und Schokolade.

Ihre Ansprechpartnerin beim Landesapothekerverband Nds. e.V.:
Anke Witte, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Telefon: 0511 / 61573-44, E-Mail: a.witte@lav-nds.de

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