Pressemitteilungen

30.08.2017
LAV-Plakataktion zur Bundestagswahl 2017

Quelle: LAV Nds.

Wohnortnahe Patientenversorgung sichern

Hannover, 30. August 2017 – Ina Bartels, Inhaberin der Johannes-Apotheke in Hannover, unterstützt die Plakataktion des Landesapothekerverbandes Niedersachsen e.V. (LAV) zur Bundestagswahl 2017. Die niedersachsenweite Kampagne steht unter dem Slogan „Sieht so die Zukunft aus? Ihre Stimme entscheidet bei der Bundestagswahl am 24. September über Ihre Gesundheitsversorgung vor Ort“. Ziel der Plakataktion ist es, Patienten auf den Einfluss des Wahlergebnisses auf ihre Gesundheitsversorgung hinzuweisen und zur Wahl zu motivieren.

„Gemeinsam mit unseren Kollegen wollen wir die Patienten darauf aufmerksam machen, dass sie durch ihr Kreuz auf dem Wahlzettel Ihre Versorgung vor Ort beeinflussen können“, sagt Ina Bartels, Vorsitzende des LAV-Bezirks Hannover-Stadt beim Landesapothekerverband Niedersachsen e.V. „Das Thema Gesundheit steht bei vielen Parteien ganz oben auf der Agenda. Wir rufen deshalb unsere Patienten auf, sich über deren gesundheitspolitische Vorhaben rechtzeitig im Vorfeld der Bundestagswahl und auch der vorgezogenen Landtagswahl in Niedersachsen zu informieren“.

Das Plakat der LAV-Kampagne zeigt eine durchgestrichene Apotheke in einer Häuserreihe. Verbunden mit der Frage „Sieht so die Zukunft aus?“ macht die Johannes-Apotheke auf die Gefährdung der flächendeckenden Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln aufgrund eines ungleichen Preiswettbewerbs aufmerksam. Das Plakat hängt an einem gut sichtbaren Platz bereits im Schaufenster. Und auch in den Kundengesprächen klärt Apothekerin Ina Bartels die Patienten über die niedersachsenweite Aktion der Apotheker auf.

„Die Wahlergebnisse werden Einfluss darauf nehmen, ob der Patient im Krankheitsfall sein Arzneimittel weiterhin in jeder Apotheke vor Ort unter den gleichen Bedingungen erhalten wird“, betont Ina Bartels und weist auf den derzeitigen Wettbewerbsvorteil durch die Aufhebung der Arzneimittelpreisbindung für ausländische Versandapotheken hin. „Wettbewerbsvorteile für ausländische Apotheken gefährden die Gesundheitsversorgung bei uns vor Ort! Bei der Versorgung von Patienten in Deutschland mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln müssen für ausländische Versender die gleichen Vorgaben wie für deutsche Apotheken gelten.“

Hintergrund der Aktion ist das Ergebnis des Treffens der Koalitionsparteien Ende März. Union und SPD konnten sich nicht auf ein Versandhandelsverbot für verschreibungspflichtige Medikamente einigen. Das von den Apothekern geforderte Verbot würde den Wettbewerbsvorteil ausländischer Arzneimittelanbieter gegenüber den deutschen niedergelassenen Apotheken aufheben.

Ihre Ansprechpartnerin beim Landesapothekerverband Nds. e.V.:
Anke Witte, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Telefon: 0511 / 61573-44, E-Mail: a.witte@lav-nds.de   Pressemitteilung können Sie sich auch als PDF-Datei in unserem >> Pressearchiv herunterladen.

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