P-E-C-H- Formel hilft bei Prellungen und Co.

Hannover, 27. Mai 2020 – Zurzeit heißt es aufgrund der Covid-19-Pandemie immer noch Abstand wahren und Hygienevorschriften einhalten. Um auf Sport trotzdem nicht verzichten zu müssen, haben viele ihr Trainingsprogramm nach draußen verlegt. Ganz gleich ob Joggen, Radeln oder Inliner fahren – bei gutem Wetter tummeln sich immer mehr Bewegungshungrige im Freien. Damit steigt aber auch das Verletzungsrisiko. Wer Pech beim Sporttreiben an der frischen Luft hat, dem kann die sogenannte „P-E-C-H-Formel“ helfen. Die einzelnen Buchstaben stehen für folgende Sofortmaßnahmen, die dem Verletzten bei Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen schnell wieder auf die Beine helfen können:

„P“ wie Pause: Sofort aufhören und das verletzte Körperteil ruhigstellen.

„E“ wie Eis: Kälte lindert Schmerzen, Blutergüsse und Schwellungen. Die Verletzung sollte sofort gekühlt werden.

„C“ wie Compression: Ein Kompressionsverband sollte angelegt werden. Er verhindert, dass sich Schwellungen im Gewebe weiter ausbreiten.

„H“ wie Hochlagern: Der verletzte Körperteil sollte hochgelegt werden, um eine weitere Schwellung zu verhindern.

„Für die kleinen Unfälle unterwegs sollten in keiner Sporttasche Kältesprays, abschwellende Gele oder Salben, Desinfektionsmittel und Verbandsmaterial fehlen“, rät Ina Bartels, Inhaberin der Johannes-Apotheke in Hannover. „Nach einem Sturz ist es wichtig, Schürfwunden erst zu desinfizieren, am besten mit einer alkoholfreien Lösung, und dann je nach Größe mit einem Pflaster oder einer sterilen Kompresse abzudecken.“ In jeder Apotheke in der Region Hannover-Stadt können Sporttreibendesich über die richtigen Notfall-Tipps beraten lassen.

Die Verletzungsgefahr im Freien sollte aber nicht das Sport-Aus bedeuten. „Auf keinen Fall sollte man zum Bewegungsmuffel werden“, sagt Apothekerin Ina Bartels, Vorsitzende des Bezirks Hannover-Stadt beim Landesapothekerverband Niedersachsen e.V. „Sport treiben ist eine der wichtigsten Maßnahmen für eine gute Gesundheit und hilft gerade auch in der aktuellen Krisensituation aufgrund der Covid-19-Pandemie, einen „Lagerkoller“ zu verhindern.“